Gemeinsam gegen den Hunger – viele Katzen kämpfen täglich ums Überleben
In unserer Region leben zahlreiche wilde und scheue Katzen, die in leerstehenden Scheunen, Ställen und verlassenen Gebäuden Schutz suchen. Sie sind auf sich allein gestellt und kämpfen täglich ums Überleben – ohne regelmäßige Hilfe hätten viele von ihnen keine Chance.
Damit diese Katzen täglich zuverlässig Futter erhalten, sind wir dringend auf Futterspenden angewiesen. Unsere betreuten Futterstellen werden zeitweise kameraüberwacht, damit wir den Futterverbrauch einschätzen und sicherstellen können, dass die Spenden auch wirklich bei den Katzen ankommen.
So kann man konkret helfen: - Katzenfutter-Spenden: CHF 20 / 50 / 100 - Kosten pro Katzensilo: CHF 25
Gerne auch direkte Futterspenden (Trocken- und Nassfutter).
Jede Spende bedeutet einen vollen Napf – und oft auch einen geretteten Tag.
Auch in den Sommermonaten war unser Verein wieder aktiv im Einsatz für Tiere in Not. Neben zahlreichen Katzenkastrationen, die helfen, unkontrollierte Vermehrung und Tierleid zu verhindern, beschäftigte uns ein besonders heikler Fall.
In einem Quartier wurde uns ein „bösartiger“ Streuner gemeldet, der dort angeblich für Unruhe sorgen sollte. Um der Sache auf den Grund zu gehen, wurde eine Lebendfalle aufgestellt, um das Tier tierärztlich untersuchen zu lassen – unter anderem auf Chip und allfällige Verletzungen. Die Tierärztin stellte schnell fest: Es handelte sich um eine ausgesprochen liebe und zutrauliche Katze.
Der Finder erneut bei uns. Er war überzeugt, dass es sich um einen herrenlosen Streuner handle – schliesslich sei das Ohr der Katze kupiert – und fragte, wohin er sie bringen könne. Wir erklärten ihm, dass das eigenmächtige „Umsiedeln“ einer Katze rechtlich nicht erlaubt ist. Sollte die Katze einen Besitzer haben, wäre ein solches Vorgehen sogar Diebstahl.
Leider hielt sich der Finder nicht an unsere Hinweise und brachte die Katze eigenmächtig in ein über eine Stunde entferntes Tierheim. Wir liessen jedoch nicht locker und blieben an dem Fall dran. Nach einigen Nachforschungen stellte sich heraus: Die Katze wohnte tatsächlich nur eine Strasse weiter – bei einer liebevollen Besitzerin.
Dieser Fall zeigt, wie wichtig es ist, verantwortungsvoll zu handeln und Abklärungen über den Tierschutz laufen zu lassen.
Wir möchten in diesem Zusammenhang nochmals darauf hinweisen:
Das Chippen von Katzen ist äusserst wichtig! Nur so kann im Falle eines Fundes rasch festgestellt werden, wem das Tier gehört, und unnötiger Stress für Tier und Halter wird vermieden. Ein Chip ist der sicherste Weg, um Katzen eindeutig zu identifizieren und ihnen schnell wieder nach Hause zu helfen. Aktion im November
Gefundene und vermisste Katzen sollten immer auf STMZ erfasst werden, damit sie möglichst rasch wieder nach Hause finden können.
Katzen dürfen nicht eigenmächtig umplatziert oder eingefangen werden.
Am30. August besuchten Jana und Corinne den Tag der offenen Tür im Tierheim Linth und konnten dabei wertvolle Kontakte knüpfen sowie interessante Einblicke in die Arbeit des Tierheims gewinnen. Der Austausch und die Vernetzung sind uns ein wichtiges Anliegen, um gemeinsam noch mehr für Tiere zu erreichen.
Vielen Dank an alle, die uns mit ihrem Engagement, ihrer Aufmerksamkeit und ihrem Respekt gegenüber Mensch und Tier unterstützen!
Auch im Juni war bei uns wieder einiges los. Zahlreiche Meldungen über zugelaufene, verletzte oder vermisste Tiere hielten unser Team auf Trab – ein herzliches Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer, die uns unterstützt haben!
📌 STMZ-Meldungen: Wir haben diverse Meldungen über vermisste oder gefundene Tiere über STMZ erhalten und konnten in einigen Fällen erfolgreich vermitteln.
Angefahrene Katze: Eine verletzte Katze, die von einem Auto erfasst wurde. Wir wurden vom zuständigen Polizisten informiert und konnten beratend zur Seite stehen. Die Katze wurde rasch medizinisch versorgt und befindet sich nun auf dem Weg der Besserung. (STMZ Meldung)
Zugelaufene Katzen: Zwei Katzen fanden den Weg zu hilfsbereiten Menschen, die uns kontaktierten. Beide wurden sicher untergebracht, bis ihre Besitzer gefunden oder eine passende Lösung gefunden werden konnte.
🐓 Fundhuhn beim Linthpark: Vor dem Linthpark wurde ein Huhn gefunden – eine eher ungewöhnliche Meldung, aber auch hier konnten wir dank unseres guten Netzwerks schnell den Besitzer ausfindig machen.
🐕 Zugelaufener Hund: Ein herrenloser Hund wurde gesichtet und eingefangen. Wir unterstützten bei der Suche nach den Besitzern.
🏞️ Bergungsaktion Mutterkatze mit Jungen: Eine besonders aufwändige Aktion war die Rettung einer Mutterkatze mit ihren Jungen – mitten in der Nacht. Mit Geduld, Teamarbeit und viel Einsatz konnten alle Tiere gesichert werden.
😸 Die schlauste Katze des Monats: Eine besonders charmante Geschichte war die Katze, die sich vor der Poststelle in Eschenbach positionierte – genau dort, wo unsere Jana arbeitete. Die Katze war gechipt, was es uns ermöglichte, die Besitzer rasch ausfindig zu machen. Bis zu ihrer Abholung half sie kurzerhand noch als „Bürohilfe“ mit.
🛖 Neues Auswilderungsgehege: Wir konnten uns über Ricardo ein Auswilderungsgehege zu einem günstigen Preis ersteigern. Dieses hilft uns, wilde Katzen, die wir umplatzieren müssen, besser an ihr neues Revier zu gewöhnen. Es kam bereits erfolgreich zum Einsatz.
🔖 Hinweis zur Wichtigkeit von Mikrochips Die Geschichte der Postkatze zeigt eindrücklich, wie wichtig es ist, Katzen chippen (und registrieren!) zu lassen. Nur so können entlaufene Tiere schnell identifiziert und mit ihren Besitzern wiedervereint werden. Bitte denkt daran – es ist ein kleiner Eingriff mit grosser Wirkung.
❤️ Ohne Spenden geht es nicht Wir engagieren uns alle ehrenamtlich und in unserer Freizeit für den Tierschutz. Doch Tierarztkosten, Futter und Material finanzieren sich leider nicht von selbst. Deshalb sind wir auf Spenden angewiesen, um weiterhin helfen zu können. Jeder Beitrag zählt – für jedes einzelne Tier!
Vermisste Katzen, zugelaufene Katzen, wilde Katzen, zurückgelassene kranke Katzen – sie kamen, verschwanden, wurden gefunden und versorgten uns mit Drama, Herzschmerz und Happy Ends.
Es war ein Monat voller kleiner Rettungsaktionen, emotionaler Momente, trauriger Geschichten – und glücklicher Wiedersehen. Die Bandbreite reichte von herzzerreissend bis herzerwärmend, und jede einzelne Katze hatte ihre eigene Geschichte zu erzählen.
Solche Einsätze sind jedoch nicht nur zeitintensiv, sondern auch mit hohen Kosten verbunden – für Tierarztbesuche, Futter, Medikamente und Unterbringung. Wenn du unsere Arbeit unterstützen möchtest, freuen wir uns über jede noch so kleine Spende. Jeder Beitrag hilft, weiteres Leid zu verhindern und Leben zu retten.
In den letzten Wochen waren wir mit einigen ausserordentlichen Fällen beschäftigt, die uns einmal mehr gezeigt haben, wie wichtig ein starkes Netzwerk und schnelle Hilfe im Tierschutz sind.
Bei einer Hausräumung mussten zwei freilebende Katzen neu untergebracht werden. Dank der Unterstützung engagierter Menschen konnten wir für beide ein liebevolles neues Zuhause finden – und das Beste: sie dürfen gemeinsam umziehen!
Ein besonders bewegender Fall war eine schwer verletzte Katze, die notfallmässig operiert werden musste. Damit sie sich in aller Ruhe und unter Beobachtung von ihren Verletzungen erholen kann, haben wir unser Gehege zur Verfügung gestellt – ein sicherer Ort für ihre Genesung. Neben diesen Notfällen erreichen uns laufend Anfragen zur Aufnahme verschiedenster Tiere – von Hunden über Gänse bis hin zu Schildkröten und Hühnern.
Wir tun unser Bestes, um zu helfen, wo es möglich ist, und passende Lösungen zu finden. Herzlichen Dank an alle, die uns auf diesem Weg unterstützen – sei es durch aktive Mithilfe, Spenden oder einfach durch das Teilen unserer Anliegen!
Hinweis zum Bild: Das gezeigte Bild ist ein Symbolbild – aus Rücksicht auf die Privatsphäre und das Wohlergehen der Tiere können wir zu einigen Fällen keine Originalfotos zeigen.
Dank der Unterstützung unserer Mitglieder und Spender konnten wir im Januar 11 Katzen kastrieren – 3 Kater und 9 Weibchen. Rechnet man die mögliche Vermehrung aus, wird schnell klar, wie viele ungewollte Katzenbabys dadurch verhindert werden konnten. Jeder Beitrag zählt, um weiteres Tierleid zu vermeiden.
In diesem Jahr 2024 konnten wir insgesamt 129 Katzen kastrieren – ein wichtiger Beitrag zur Reduzierung der Zahl ungewollter Tiere.
Allein gestern haben wir weitere 11 Katzen kastrieren lassen. Damit konnten wir in diesem Jahr insgesamt 55 Weibchen und 74 Männchen behandeln und kastrieren. Diese Einsätze verursachten Kosten von über 10'000 Schweizer Franken, die wir dank der Unterstützung unserer Mitglieder, Spenderinnen und Spender sowie Sponsoren tragen konnten.
Wir möchten uns von Herzen bei allen bedanken, die uns diese wichtige Arbeit ermöglicht haben. Gemeinsam setzen wir uns für das Wohl der Tiere ein!